Bericht und ein paar Bilder vom Braille Festival der Begegnung, (weitere folgen).


Dorf der Begegnungen

 

hier die Tandemfreunde

 

Schubkarrenrennen

 

Teilnehmer des Festivals

 

Blindenschießen

 

und jetzt allein…

 

Tischball „Tischtennis für Blinde“

 

ob das ein Tor wird…?

 

Dorf der Begegnungen

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

"So viel Fröhlichkeit und Offenheit erlebt man selten" - "Es war eine
super Stimmung!" - "Einfach toll, dabei zu sein": Solche Stimmen waren am
vergangenen Wochenende in Hannover oft zu hören. Dort wurde von Freitag
bis Sonntag das Louis Braille Festival der Begegnung gefeiert. Etwa 1.600
Menschen - nicht nur Blinde und Sehbehinderte, sondern auch deren Freunde
und Angehörige, neugierige Hannoveraner sowie Pressevertreter und
politische Prominenz - waren der Einladung des DBSV und BVN (Blinden- und
Sehbehindertenverband Niedersachsen) gefolgt. "Wir freuen uns, dass wir so
viele Menschen mobilisieren konnten", sagte DBSV-Präsidentin Renate
Reymann am Ende der Veranstaltung. "Sie haben dieses Festival zu einem
vollen Erfolg gemacht - und zu einem Ort gelebter Begegnung."

279. und letzte Lesung im Rahmen der Tour de Braille

Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung war der Abschluss der Tour de
Braille am Samstagabend: Der Schauspieler Mario Adorf und der
Hörbuchsprecher Reiner Unglaub trafen aufeinander, um Texte von Kurt
Tucholsky zu lesen. Der eine hatte Schwarzschrift unter den Augen, der
andere Punktschrift unter den Fingern. Es war ein Hörgenuss der
Extraklasse. Zu erleben waren zwei Profis, die alles gaben, die sich an
der Darbietung des jeweils anderen erfreuten, sich anspornten und
beklatschten und ebenso wie das Publikum ihren Spaß dabei hatten.

Zuvor hatte Mario Adorf aus den Händen von Renate Reymann den Ehrenpreis
der Jury des Deutschen Hörfilmpreises erhalten. Damit dankte ihm der
Verband für seinen sechsjährigen Einsatz als Schirmherr des Deutschen
Hörfilmpreises. Ausgezeichnet wurden auch mehrere Akteure der Tour de
Braille, die für ganz besondere Highlights im Rahmen des Lesemarathons
gesorgt hatten, sei es mit einer "Langen Nacht der sechs Punkte" im Radio,
einer braillegeführten Stadtrundfahrt in der Straßenbahn oder einer
Konzerttour, die auf die Bedeutung der Braille-Notenschrift aufmerksam
machte.

Musikalischer Top Act: Joana Zimmer

Fragte man die Festivalbesucher, was sie nach Hannover gelockt hat, so
fiel ein Name besonders häufig: Joana Zimmer. Und so lag ein freudig
erwartungsvolles Kribbeln in der Luft, als die blinde Sängerin am
Samstagnachmittag die Bühne betrat. Sie präsentierte einen Querschnitt
ihres Repertoires - von frühen Songs aus ihrer Jazzclubzeit bis zu ganz
aktuellen Titeln, die sie beim Louis Braille Festival erstmals vor
Publikum sang. Dabei durfte ihr größter Hit "I believe" natürlich nicht
fehlen. Wer noch kein Fan war, ist es jetzt. Zumal Joana Zimmer sich als
überzeugte Verfechterin der Punktschrift zu erkennen gab: "Louis Braille
ist für mich ein absoluter Held!"

Gemeinschaftsgefühl beim Musical

Bereits am Freitagabend kam zum ersten Mal das Gemeinschaftsgefühl auf,
das die drei Festivaltage prägen sollte. Das Musical "Stärker als die
Dunkelheit" erzählt eine Geschichte vom Anfang des 19. Jahrhunderts:
Krauter, ein blinder Junge, hat Glück im Unglück, als er zwar seinen
Handlangerjob in der Fabrik verliert, aber in die neu gegründete
Blindenschule aufgenommen wird. Sein Kampf gegen die Vorurteile der
Sehenden, aber auch gegen die eigene Angst war den Zuschauern vertraut.
"Ein Fachpublikum", lobten Regisseur und Darsteller anschließend. "Es
wurde an den richtigen Stellen gelacht. Die Leute wissen eben, worum es
geht und fühlen sich verstanden."

"Mittendrin statt nur dabei"

Gelegenheiten, sich zu überwinden und Neues auszuprobieren, gab es auch
für die Besucher genug: Ob beim Hörmemory oder Tastbingo, beim Tischball
oder an der Kletterwand, beim Specksteinschnitzen oder Schießen, auf dem
Musikbett im Snoezelenraum oder beim Länderquiz. Acht Mannschaften traten
beim "Spiel ohne Grenzen" gegeneinander an und hatten jede Menge Spaß beim
Tauziehen, Säfteschmecken, Geräuscheraten oder Wassereimerschleppen. Mit
viel Liebe und Fantasie hatten die Landesvereine und weitere Einrichtungen
des Blinden- und Sehbehindertenwesens ein abwechslungsreiches Programm auf
die Beine gestellt, um Neugierige anzusprechen und mitzunehmen. Und das
konnten die Besucher umso besser genießen, als etwa 100 ehrenamtliche
Helfer auf dem Gelände unterwegs waren, um jeden an sein Ziel zu bringen.
"Alle sind so freundlich und offen", freute sich einer. "Man kriegt hier
alle Unterstützung, die man braucht." Und ein anderer erklärte die
fröhliche und gelöste Stimmung mit einer ganz einfachen Erkenntnis: "Man
ist hier ganz normal!"

Festival mit Signalwirkung nach innen und außen

Nach drei Tagen Festivalmarathon gab Hans-Werner Lange, Geschäftsführer
des BVN und Vizepräsident des DBSV, gerne zu, dass er auch erleichtert
ist: "Für uns als gastgebenden Landesverein war das eine riesige
Herausforderung. Es macht uns schon ein wenig stolz, dass alles geklappt
hat. Und die gute Stimmung ist der beste Beweis dafür, dass wir mit dem
Programm richtig gelegen haben." Es war ein Festival mit Signalwirkung,
mit einer Botschaft, die nach innen wie nach außen wirkt. "Gemeinschaft
macht stark. Das haben wir an diesem Wochenende erleben können", sagte
Renate Reymann. "Und gleichzeitig haben wir nicht nur uns, sondern auch
der sehenden Welt gezeigt, was wir an Kunst und Kultur auf die Beine
stellen können. Ich bin mir sicher, dass viele unserer Besucher ein Stück
selbstbewusster nach Hause gefahren sind." Und sie ist so begeistert, dass
sie sich eine Fortsetzung des Festivals durchaus vorstellen kann.
Vielleicht 2012, wenn es wieder etwas zu feiern gibt: das hundertjährige
Jubiläum des DBSV.

Autorin: Irene Klein

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Der Newsletter "DBSV-direkt" ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).

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Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
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Liebe Leserinnen und Leser,

 

Endspurt für das Festival-Team: Genau in einer Woche startet das erste deutschlandweite Festival für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde in Hannover. Dort kamen bereits heute über 200 Vorboten zusammen, um mit dem größten Blindenschrift-Text aller Zeiten für das Louis Braille Festival der Begegnung zu werben.

 

Spektakuläre Festival-Werbung

 

Fast hätten die Schirme ihren eigentlichen Zweck erfüllen müssen, aber der Regen setzte erst ein, als der Hubschrauber wieder gelandet war. 91 große, weiße Punkte waren gegen 11 Uhr auf dem Messegelände von Hannover aus luftiger Höhe zu entdecken. Und die formten nicht etwa ein Bild, sondern den größten Blindenschrift-Text aller Zeiten. Mit dem rekordverdächtigen Schriftzug „Louis Braille Festival der Begegnung“ hat der DBSV noch einmal auf das Festival vom 28. bis 30. August aufmerksam gemacht. „In der Szene ist das Festival längst bekannt, mit unserer Rekordaktion können wir hoffentlich noch viele Hannoveraner für einen Besuch begeistern“, so Helga Neumann, die als Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen (BVN) und als Vertreterin des DBSV-Präsidiums bei der Aktion mitmischte.

 

Unter den Schirmen rückten jeweils eine blinde und eine sehende Person zusammen, teilweise auch drei Personen, denn durch die Berichterstattung in den Medien waren viele Hannoveraner neugierig geworden. Insgesamt waren mehr als 200 Menschen im Spiel, darunter auch Mitarbeiter, Betreuer und Schüler aus dem Landesbildungszentrum für Blinde und den Hannoverschen Werkstätten. Zu entziffern waren die Braille-Punkte natürlich nur vom Hubschrauber aus. Und der musste gleich zweimal in die Luft gehen, um allen Medienvertretern zu beeindruckenden Bildern zu verhelfen. Neben der Deutschen Presseagentur und der Neuen Presse Hannover waren auch Kamerateams von SAT.1, RTL und dem Lokalsender H1 dabei.

 

Ein Foto des riesigen Schriftzugs „Louis Braille Festival der Begegnung“ finden Sie im Internet unter www.dbsv-festival.de/presse-festival

 

Kurzentschlossene willkommen

 

Vielleicht lockt die Werbe-Aktion noch den einen oder anderen Neugierigen am letzten Augustwochenende ins Congress Centrum Wienecke XI. Anmelden kann und muss man sich ab sofort nicht mehr. Spontane Besucher sind jedoch herzlich willkommen! TUI LT Special Tours nimmt ab heute keine Buchungen mehr entgegen, Anreise und Hotel müssen Kurzentschlossene daher selbstständig buchen. Vorbeikommen lohnt sich auf jeden Fall, denn bei den kostenlosen Angeboten von Wellness-Raum über Quizspiele, Hörfilmkino, Sport oder Lesecafé ist sicher für jeden etwas dabei. Die große Festveranstaltung am Samstagabend ist allerdings schon ausgebucht. Und auch das DBSV-Musical „Stärker als die Dunkelheit“ am Freitag ist gefragt. Wer früh genug kommt, kann sich hier aber noch einen Platz sichern.

 

Für alle Daheimgebliebenen

 

Wer auf den Besuch in Hannover verzichten muss, kann trotzdem in die Festival-Atmosphäre eintauchen. Der Ohrfunk sammelt vor Ort Festivalimpressionen, Stimmen zum Geschehen und lauscht unter anderem in das Konzert von Joana Zimmer hinein. Eine Sondersendung zum Festival auch mit Live-Berichterstattung ist am Samstag, 29. August, von 14 bis 20 Uhr unter www.ohrfunk.de zu hören. Ein „Best of Festival“ läuft dann in den Sendungen „Schwerpunkt“ und „Infocafé“ am Samstag, 5. September, von 16.05 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 6. September, von 10.05 bis 12 Uhr und 16.05 bis 18 Uhr.

 

 

Daten und Fakten zum Festival:

 

Louis Braille Festival der Begegnung

Freitag, 28. bis Sonntag, 30. August 2009

Wienecke XI, Hildesheimer Str. 380, 30519 Hannover

www.dbsv-festival.de

 

Anmeldungen sind nicht mehr möglich. Besucher können unangemeldet zum Festival kommen. Das Festivalbüro erreichen Sie noch bis zum Festival und auch während der Veranstaltung unter Tel.: 05 11 / 51 04-288.

 

Unterstützen Sie das Louis Braille Festival mit einer Spende:

Kontoinhaber: DBSV

Konto: 32 733 00

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ: 100 205 00

Verwendungszweck: Louis Braille Festival

 

oder direkt online spenden über das Spendenformular der Sozialbank auf der Festivalseite www.dbsv-festival.de

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Countdown läuft: eine Woche bis zum ersten deutschlandweiten Festival für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde in Hannover. Diesmal im dbsv direkt-Spezial: Moderation, Begleitservice, Treffpunkte - wie kommen Besucher barrierefrei über das Festival-Gelände?

Bei einem Festival für blinde und sehbehinderte Menschen sollte neben tollen Programmpunkten natürlich eines ganz oben auf der Tagesordnung stehen: die Barrierefreiheit vor Ort. Das Kongresszentrum Wienecke XI (www.wienecke.de) in Hannover bietet von vorne herein gute Voraussetzungen. Sowohl mit Bus und Bahn als auch mit dem Auto ist es gut zu erreichen und bietet großzügige Räumlichkeiten für Aktivitäten drinnen und draußen. Aber auch organisatorisch wird dafür gesorgt, dass alleinreisende blinde und sehbehinderte Festival-Gäste sich gut zu Recht finden. An zentralen Treffpunkten auf dem Gelände können Besucher sich untereinander verabreden. Außerdem laden zahlreiche Sitz- und Ausruhmöglichkeiten zu einer kurzen Verschnaufpause ein.

Danach ist natürlich die Frage, wo es etwas Spannendes zu entdecken gibt, wo das nächste Mitmachspiel ansteht oder welcher Show-Act zu erwarten ist. Eine akustische Moderation führt daher durch die gesamte Veranstaltung. Jo Schrader, Moderator des BVN-Radios, begleitet durch das komplette Tages-Programm und kündigt über Lautsprecher regelmäßig Highlights an. Die Moderation der Festveranstaltung am Samstag übernimmt NDR-Reporterin Rosa Legatis. Wolf Schmidt, der normalerweise als Live-Kommentator beim Blindenfußball aktiv ist, wird als Reporter den Länderkampf "Spiel ohne Grenzen" zum Hörerlebnis machen.

Auch beim Manövrieren zwischen den verschiedenen Ständen und Mitmach-Aktionen wird keiner allein gelassen. Ein Begleitservice bringt Besucher vom "Spiel ohne Grenzen" zum Wellness-Raum, von der Konzertbühne zum Schachturnier. "Die Begleiter sind überall auf dem Gelände verteilt und bringen die Gäste je nach Wunsch von A nach B", so Jochen Bartling aus dem Festivalbüro. Die geschulten Ehrenamtler gehen aktiv auf die Gäste zu und bieten ihre Hilfe an.

Noch Helfer gesucht!
Apropos Helfer: Gerne können sich noch Freiwillige melden, die sich für das Festival ehrenamtlich als Begleiter engagieren möchten. Egal, ob an einem Tag oder während des gesamten Festivals, das Organisations-Team freut sich über jede helfende Hand. Einzige Voraussetzung: Spaß am Festival. Die Begleiter haben im August drei Termine zur Auswahl, um eine kurze Schulung für ihre Aufgaben zu erhalten. Wer Interesse hat, meldet sich möglichst zeitnah im Festival-Büro unter Tel.: 05 11 / 51 04-288 oder info@dbsv-festival.de.


Daten und Fakten zum Festival:

Louis Braille Festival der Begegnung
Freitag, 28. bis Sonntag 30. August 2009
Wienecke XI, Hildesheimer Str. 380
30519 Hannover
www.dbsv-festival.de


Anmeldungen im Festivalbüro unter Tel.: 05 11 / 51 04-288 oder per Internetformular für Einzelpersonen unter http://www.dbsv.org/dbsv/festival/einzelpersonen-anmeldung/ oder für Gruppen unter http://www.dbsv.org/dbsv/festival/mehrpersonen-anmeldung/ .

Günstige Festivalangebote für Unterkunft und Anreise mit der Deutschen Bahn bei TUI LT Special Tours GmbH, Tel.: 0 18 05 / 860 530 (Mo. - Do.), 14 ct./Min., Fax: 04 21 / 322 68 12, E-Mail: gabriele.seemann@tui-lt.de. Doppelzimmer ab 35 Euro, Einzelzimmer ab 55 Euro.


Unterstützen Sie das Louis-Braille-Festival mit einer Spende:
Kontoinhaber: DBSV
Konto: 32 733 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: Louis Braille Festival

oder direkt online spenden über das Spendenformular der Sozialbank auf der Festivalseite.
 

 

 

Der Countdown läuft: Keine 4 Wochen mehr bis zum ersten deutschlandweiten Festival für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Freunde in Hannover. Damit keine Fragen zum Festival offen bleiben, halten wir Sie mit dbsv direkt-Spezial regelmäßig auf dem Laufenden. Diesmal: Mario Adorf liest als Stargast beim großen Abschlussfest der Tour-de-Braille in Hannover!

Mit Mario Adorf hat der DBSV einen der hochkarätigsten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler für das Festival in Hannover gewinnen können. Als langjähriger Unterstützer des Deutschen Hörfilmpreises, den er als Schirmherr von 2002 bis 2008 begleitet hat, interessiert und engagiert er sich seit Jahren für die Anliegen blinder und sehbehinderter Menschen. Auch von der Festival-Idee war der Schauspieler sofort begeistert und musste nicht lange überredet werden dabei zu sein - eine kurze Drehpause reicht ihm, um beim ersten deutschlandweiten Festival der Begegnung in Hannover auf der Bühne zu stehen.

Nicht so sehr seine Schauspielkunst sondern viel mehr die sonore Stimme Mario Adorfs steht dann im August im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Reiner Unglaub, dem blinden Star der deutschen Hörbuch-Sprecher-Szene, gestaltet der preisgekrönte Darsteller die letzte Lesung der Tour-de-Braille beim großen Abschlussfest am Samstagabend. Abwechselnd lesen die beiden Passagen aus dem letzten Text des Lese-Marathons, der im Januar startete und schon über 200 Braille-Lesungen zählt. Während die Finger des blinden Reiner Unglaub über die allerletzten Punkte der Tour-de-Braille fliegen, liest Mario Adorf aus der Schwarzschrift-Version. Ob eigene Texte von Mario Adorf, der auch als Autor und Hörbuchsprecher sehr erfolgreich ist, Klassiker oder Literatur-Neuheiten - womit die zwei beeindruckenden Männerstimmen das Publikum verzaubern werden, wird noch nicht verraten. Eins ist jedoch klar: Ob sehend, sehbehindert oder blind - dieser Abend wird für alle ein Ohrenschmaus!


Zu Mario Adorf:
Der 78-Jährige blickt auf eine 50 Jahre lange Karriere mit rund 120 Film- und Fernsehrollen und vielen Theaterauftritten zurück. Der preisgekrönte Darsteller ist auch als Autor, Sänger und Entertainer erfolgreich. Durch seine Rolle als blinder Ganove in "Bomber und Paganini" kam Mario Adorf mit dem Thema Blindheit in Berührung. Von 2002 bis 2008 überreichte er als Schirmherr den deutschen Hörfilmpreis.

www.marioadorf.com

Zu Reiner Unglaub:
Der geburtsblinde Reiner Unglaub leitete mehrere Jahre die Aus- und Fortbildung von Sprechern am "Berliner Rundfunk". Nach Tätigkeiten an Blindenhörbüchereien arbeitet er heute freiberuflich als Sprecher und hat bereits zahlreiche Hörbücher eingelesen. 2007 erhielt er den Preis als bester Profi-Vorleser und ist als einer der prominentesten Punktschriftleser für Live-Lesungen in ganz Deutschland unterwegs.

www.reiner-unglaub.de


Daten und Fakten:

Louis Braille Festival der Begegnung
Freitag, 28. bis Sonntag 30. August 2009
Wienecke XI, Hildesheimer Str. 380
30519 Hannover
www.dbsv-festival.de


Anmeldungen im Festivalbüro unter Tel.: 05 11 / 51 04-288 oder per Internetformular für Einzelpersonen unter http://www.dbsv.org/dbsv/festival/einzelpersonen-anmeldung/ oder für Gruppen unter http://www.dbsv.org/dbsv/festival/mehrpersonen-anmeldung/.

Günstige Festivalangebote für Unterkunft und Anreise mit der Deutschen Bahn bei TUI LT Special Tours GmbH, Tel.: 0 18 05 / 860 530 (Mo. - Do.), 14 ct./Min., Fax: 04 21 / 322 68 12, E-Mail: gabriele.seemann@tui-lt.de. Doppelzimmer ab 35 Euro, Einzelzimmer ab 55 Euro.


Unterstützen Sie das Louis-Braille-Festival mit einer Spende:
Kontoinhaber: DBSV
Konto: 32 733 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: Louis Braille Festival

oder direkt online spenden über das Spendenformular der Sozialbank auf der Festivalseite. 

 

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Der Newsletter "DBSV-direkt" ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).

Redaktion:
Andreas Bethke (V.i.S.d.P.)
Irene Klein
Volker Lenk
Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0 Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: info@dbsv.org
www.dbsv.org
 
Den Blinden- und Sehbehindertenverein in Ihrer Nähe erreichen Sie unter der Telefonnummer (01805) 666 456 (0,14 ?/Min.).
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